NSCA/USA | CPSA/UK | IHK zertifiziert
Termin buchen

Basics | FAQs

Wissenswertes rund ums Thema Flinte, Wurfscheibenschießen und Jagdparcours


#GMNDR FAQ-Banner mit Schriftzug aus Schrotpatronen

Themenübersicht



Flintenschießen & Grundlagen

Wozu verwendet man eine Flinte und Schrotpatronen? Was steckt hinter Wurfscheibenschießen, Tontaubenschießen oder Wurftaubenschießen? Was versteht man unter Trap, Skeet, Jagdparcours und Compak-Sporting?

 

Was ist eine Flinte – und worin unterscheidet sie sich von einer Büchse?

 

Wer bei ”Schießen” zuerst an Biathlon oder an Jagdszenen in Spielfilmen denkt, hat meist eine Büchse im Kopf: ein einzelnes Geschoss, das durch gezieltes Anvisieren sehr präzise auf größere Distanzen platziert wird – überwiegend auf ein stehendes oder sich nur langsam bewegendes Ziel – auch wenn es jagdliche Situationen gibt, in denen mit der Büchse auf bewegtes, meist größeres Wild geschossen wird.

 

Die Flinte hat einen anderen Einsatzbereich – hier wird mit einer Schrotpatrone, die viele kleine Schrotkugeln enthält, in der Regel auf bewegte, meist kleinere Ziele und auf kurze bis mittlere Entfernungen geschossen – etwa auf Wurfscheiben (”Tontauben”) oder bei der Jagd auf Flugwild bzw. schnell flüchtendes Niederwild. Der Schuss erfolgt meist aus einer schnellen Bewegung heraus und in einem kurzen Zeitfenster.

 

Kurzvergleich: Büchse vs. Flinte

  • Büchsenschuss → eher ”Zielschuss”: einzelnes Geschoss, präzises Platzieren auf Distanz, meist auf ein stehendes oder sich nur gering bewegendes Ziel
  • Flintenschuss → eher ”Deutschuss”: viele Schrotkugeln, Ziel im Bewegungsablauf annehmen, mitschwingen und den Schuss abgeben, ohne bewusst zu zielen und die Mündungsbewegung zu stoppen

 

Sportflinte (Wurfscheibenschießen)

  • Sportflinten sind stärker auf Balance und gleichmäßiges Schwingungsverhalten abgestimmt. Auf dem Schießstand werden – verglichen mit einem Einsatz auf der Jagd – viele Schüsse auf deutlich kleinere Ziele abgegeben. Mehr Masse unterstützt ein ruhigeres Mitschwingen des Laufs und eine konstante Bewegung im Ablauf.
  • In Disziplinen wie Skeet kommen meist kurze bis mittlere Lauflängen (ca. 68–75 cm) zum Einsatz.
  • Im Trap und im Jagdparcours werden häufig mittlere bis längere Läufe verwendet (ca. 76–81 cm, teils darüber).
  • Zusätzlich können Balancergewichte sowie höhere oder verstellbare Schaftrücken verbaut sein.

 

Jagdflinte

  • Jagdflinten sind tendenziell leichter und führiger ausgelegt. Bei der Jagd wird die Flinte viel getragen; die Schusszahl ist im Durchschnitt geringer als auf dem Schießstand. Entsprechend steht ein geringeres Gesamtgewicht im Vordergrund.
  • Typisch sind kurze bis mittlere Lauflängen (ca. 68–75 cm). Je nach Wildart und jagdlicher Situation kommen jedoch auch längere Läufe zum Einsatz.

 

Lauflängen, Gewicht und Ausstattung können je nach Disziplin, Jagdart und persönlicher Präferenz variieren. Eine feste ”richtige” Lauflänge gibt es nicht; sie muss zum Einsatzbereich und zur Körpergröße bzw. Kondition des Schützen passen.

 

Bauart

 

Am weitesten verbreitet sind Flinten mit zwei Läufen, die übereinander angeordnet sind (Bockdoppelflinte) und aus denen sich zwei Schrotpatronen nacheinander abfeuern lassen.

 

Mehr zum Thema bei Wikipedia

 

 

Was unterscheidet eine Schrotpatrone von einer Kugelpatrone?

 

  • Eine Kugelpatrone enthält ein einzelnes, aerodynamisch geformtes Geschoss. Eine Schrotpatrone enthält dagegen viele kleine Metallkugeln (Blei oder Stahl/Weicheisen), die bis zum Verlassen der Mündung von einem Schrotbecher zusammengehalten werden.
  • Nach dem Austritt aus der Mündung öffnet sich der Schrotbecher, die Schrote lösen sich und bilden eine sich ausbreitende Schrotgarbe, die sich als Punktewolke in Richtung Ziel bewegt.
  • Viele Schützen glauben, die Schrotgarbe zu sehen. In der Praxis erkennt man meist den fliegenden Schrotbecher (umgangssprachlich "Pfropfen") – nicht die einzelnen Schrote.

 

Sport (Wurfscheibenschießen)

  • Schrotgröße 2,0–2,54 mm
  • Schrotvorlage (Gewicht der Schrote im Becher) max. 28 g
  • Meist Kaliber 12 (teils auch 20, 28, .410)
  • Distanzen ca. 40–50 m (Parcours teilweise deutlich weiter)

Jagd

  • Häufig größere ("gröbere") Schrote > 2,54 mm bis ca. 3,8 mm
  • Schrotvorlagen bis 52 g
  • Kaliber 12 oder 20 (früher auch 16)
  • Distanzen bis ca. 35 m

 

Mehr zum Thema bei Wikipedia

 

 

Was versteht man unter Wurfscheiben- oder Tontaubenschießen?

 

Wurfscheibenschießen (umgangssprachlich auch Tontauben- oder Wurftaubenschießen) ist der Sammelbegriff für das Schießen mit der Flinte und Schrotmunition auf künstliche, bewegte Ziele.

 

Kurz erklärt

  • Geschossen wird auf zerbrechliche Wurfscheiben (meist orange), die von Wurfmaschinen gestartet werden.
  • Die Ziele können je nach Disziplin fliegen oder rollen – mit unterschiedlichen Flug- bzw. Bewegungsbahnen, Geschwindigkeiten, Winkeln und Entfernungen.
  • Technisch eng mit dem jagdlichen Flintenschießen verwandt, aber als eigenständiger Sport betrieben.

 

Einordnung

  • Jagdliches Training
  • Sportlicher Breitensport
  • Internationaler Wettkampfsport

 

Mehr zum Thema bei Wikipedia

 

 

Olympische Disziplinen

 

Trap und Skeet sind olympische Disziplinen. Beide werden auch auf jagdlichen Ständen geschossen – meist in technisch und regelbedingt vereinfachter Form.

 

Trap

  • Scheibenstart aus einem Bunker vor dem Schützen
  • Startpunkt bekannt, Flugrichtung variiert innerhalb eines definierten Bereichs nach links, rechts und in der Höhe
  • Fünf Schützenpositionen, Wechsel im Uhrzeigersinn
  • Olympisch: bis zu 15 Maschinen im Bunker
  • Jagdlich: häufig eine einzelne Maschine mit Turbulenzer
  • Wertung nach Treffer im ersten oder zweiten Schuss

 

Skeet

  • Zwei Maschinen (Hochhaus und Niederhaus)
  • Startpunkt und Flugbahn sind fest definiert
  • Positionen im Halbkreis angeordnet, olympisch zusätzlich Position 8
  • Schützen wechseln gemeinsam von Station zu Station
  • Einzeltauben und Doubletten (unterschiedliche Modalitäten bei jagdlich und olympisch)
  • Olympisch: ein Schuss pro Scheibe, keine Wertung 1./2. Treffer

 

Jagdparcours (Sporting / Parcours de Chasse)

  • Nicht olympisch
  • Eigenständige internationale Wettkampfform
  • Maschinenstandorte, Geschwindigkeiten, Winkel, Entfernungen und Handicaps frei durch den Parcours-Setter gestaltbar
  • Handicaps: z. B. verzögerte Sichtbarkeit der Scheiben durch versteckt gestellte Maschinen oder unterbrochene Sicht durch Hindernisse
  • Große Bandbreite an Schwierigkeitsgraden möglich
  • Einzeltauben oder verschiedene Arten von Doubletten

 

Compak-Sporting ("5 Stand")

  • Kompakte, strukturierte Variante des Jagdparcours mit festen Schützenpositionen und klar definiertem Ablauf
  • Lässt sich auf kleiner Fläche und mit weniger Wurfmaschinen realisieren
  • Im Wettbewerb in der Regel schnellerer Ablauf als beim klassischen Parcours
  • In anderen Worten: "Jagdparcours mit Trap-Ablauf"

 

Mehr zum Thema bei Wikipedia

 

 

Im Jagdparcours und im Compak-Sporting liegt der besondere Reiz in der Vielfalt an Zielarten. Beschossen werden Wurfscheiben, die sich in Größe, Form und Flugverhalten unterscheiden.

 

Scheibentypen

  • Standard (Ø ca. 11 cm)
  • Midi (Ø ca. 9 cm)
  • Mini (Ø ca. 6 cm)
  • Battue / Segeltaube (Ø ca. 11 cm)
  • Rabbit / Rollhase (Ø ca. 11 cm)

 

Bezeichnungen nach Flugform

  • Looper – hohe, parabelförmige Flugbahn bei vertikaler Scheibenlage
  • Teal / Candle – steil aufsteigende Scheibe
  • Rabbit – rollende Scheibe am Boden

 

Die Kombination aus Scheibentyp, Flugform, Geschwindigkeit, Winkel und Entfernung bestimmt die Schwierigkeit und macht den sportlichen Reiz der Disziplin Jagdparcours aus.

 

 

Was steckt hinter der Aussage "Du musst die Taube lesen!"?

 

  • Jede Maschine erzeugt – solange ihre Einstellung unverändert bleibt – eine konstant wiederholbare Flugbahn.
  • Erfahrene Schützen beobachten und analysieren die Scheibe vor dem ersten Beschießen.
  • Ziel ist es, Flugverlauf, Geschwindigkeit und Besonderheiten zu erfassen.
  • Daraus entsteht ein klarer Ablaufplan für die Pre-Shot-Routine zur systematischen Erhöhung der Trefferwahrscheinlichkeit.
  • Im Jagdparcours ist dieses Vorgehen fester Bestandteil der Wettkampfkompetenz.

 

Ablauf im Wettkampf

  • Die Rotte (meist bis zu 6 Schützen) betritt gemeinsam den Stand.
  • Der erste Schütze ruft die im Layout vorgesehenen Einzelscheiben ab (auch Simultandoubletten werden gezeigt).
  • Alle Ziele werden einmal präsentiert, bevor der erste Wertungsschuss fällt.
  • Jeder Schütze entwickelt daraus seinen individuellen Ablaufplan.

 

Was wird analysiert

  • Flugbahn und Geschwindigkeit
  • Winkel und Entfernung
  • Break-Point (geplanter Schussbereich)
  • Visual Pick-Up-Point (frühestmöglicher Sichtkontakt beim Abruf)
  • Optische Täuschungen oder eingebaute Handicaps

 

Warum auch Jäger davon profitieren

 

"Auf der Jagd weiß ich doch auch nicht, wann und wo etwas kommt."

  • Stimmt – aber wer nie strukturiert trainiert, bleibt dauerhaft im reinen Reaktionsmodus.
  • Reflexhaftes Flintenschießen ist schnell – aber häufig hektisch und ineffizient.
  • Wer Flugbahnen in Sekundenbruchteilen erfasst und daraus einen klaren Plan ableitet, nutzt dieselbe kurze Zeit effizienter – und schießt dadurch kontrollierter und erfolgreicher.
  • Training ersetzt keine Jagdsituation – es schafft reproduzierbare, saubere Bewegungsabläufe unter Zeitdruck.

 

 

Was unterscheidet Einzelscheiben und Doubletten im Jagdparcours?

 

  • Nach dem individuellen Abruf des Schützen ("Pull", "Go", "Hopp" etc.) erscheint – je nach Vorgabe im Wettbewerb oder Trainingswunsch – eine Einzelscheibe oder eine Doublette
  • Die Flinte darf dabei mit maximal zwei Patronen geladen sein

 

Einzelscheibe

  • Zwei Schüsse sind möglich
  • Ein Treffer ist ein Treffer – unabhängig davon, ob er mit dem ersten oder zweiten Schuss erzielt wird

 

Doubletten

  • Zwei Scheiben – maximal zwei Treffer sind möglich
  • Es können auch zwei Schüsse auf dieselbe Scheibe abgegeben werden; bei einem Treffer wird dieser gewertet
  • Auf-Schuss-Doublette: Die zweite Scheibe (aus einer anderen Maschine) startet unmittelbar nach dem Schuss auf die erste
  • Simultan-Doublette: Beide Scheiben starten gleichzeitig aus zwei Maschinen
  • Rafale-Doublette: Zwei Scheiben starten direkt hintereinander aus derselben Maschine

 

Eine Scheibe gilt als getroffen, wenn sich mindestens ein sichtbarer Splitter löst.

 



Allgemeine Fragen rund ums Coaching

 

Wie läuft eine Coachingeinheit ab?

 

Ein Coaching folgt einem klaren Ablauf und wird individuell auf Erfahrung und Zielsetzung abgestimmt.

 

Zu Beginn

  • Treffen ca. 30 Minuten vor Start
  • Klärung von Erfahrung und Erwartung
  • Gemeinsame Definition der Zielsetzung

 

Im Coaching

  • Überprüfung der Basics (Anschlag, Flintenpassform, Augendominanz)
  • Bewegungsabläufe erarbeiten oder optimieren
  • Training passend zu Zielsetzung und Erfahrungsstand (jagdlich, sportlich, Doubletten, Wettbewerbssimulation etc.)
  • Fehler werden direkt korrigiert und gezielt wiederholt geübt

 

Zum Abschluss

  • Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
  • Hinweise fürs eigene Weitertraining

 

Auch in Gruppen wird sehr individuell mit jeder teilnehmenden Person gearbeitet. In Coachings mit sehr gemischten Gruppen richtet sich das Tempo grundsätzlich nach den „Schwächsten“, wodurch auch längere Wartezeiten entstehen können.

 

 

Schnelligkeit. Kontrolle. Effizienz.

  • Schnelligkeit ist kein Ziel – sondern das Ergebnis effizienter, kontrollierter Abläufe.
  • Treffen entsteht aus dem Zusammenspiel technischer Abläufe und klarer Entscheidungen im richtigen Moment.

 

Worum geht's im Coaching?

  • Effizienz im Bewegungsablauf
  • Reduktion unnötiger Zeitverluste
  • Struktur und "Vorarbeit" vor dem Schuss
  • Konzentration und Kontrolle statt hektischem Reagieren
  • Klarheit und Fokus unter Zeitdruck

 

Was unterscheidet diesen Ansatz von klassischem Schießunterricht?

  • Klassischer Unterricht fokussiert sich oft aufs Treffen – hier optimieren wir die Abläufe davor.
  • Die Treffer sind dann die logische Folge.

 

 

Wie lange dauert ein Coaching – allein oder als Gruppe – und wie groß dürfen Gruppen maximal sein?

 

Ein Coaching besteht aus Analyse, Erklärung, Umsetzung und Wiederholung. Eine Stunde reicht in der Praxis nicht aus, gleichzeitig liegt die sinnvolle Belastungsgrenze pro Person bei etwa 2,5–3 Stunden pro Tag.

 

Grundprinzip der Dauer

  • Mindestdauer: 2 Stunden (1 Person)
  • Richtwert: Teilnehmerzahl × ca. 1 Stunde plus zusätzlich 1/2 bis 1 Stunde gemeinsame Grundzeit

 

Typische Praxiswerte (Mindestwerte)

  • 1 Person → 2–2,5 h
  • 2 Personen → 2,5–3 h
  • 3 Personen → 3,5–4 h
  • 4 Personen → 4,5–5 h
  • 5–6 Personen → ganzer Tag

 

Gruppengröße

  • Maximal: 6 Personen (deutlich mehr Wartezeit pro Teilnehmer)
  • Gut: 4–5 Personen
  • Ideal: 2–3 Personen

 

Je kälter die Jahreszeit, desto kleiner sollte die Gruppe sein. Coachings mit größeren Gruppen sind in den Sommermonaten deutlich sinnvoller.

 

Ziel ist nachvollziehbarer Lernfortschritt, nicht möglichst viele Schüsse.

 

 

Ab wann kann ich buchen und wie viel Vorlauf sollte ich einplanen?

 

Saison

  • Die Saison läuft von März bis Oktober.
  • Individuelle Termine außerhalb dieser Monate sind – abhängig von Witterung und Standverfügbarkeit – auf Anfrage möglich.
  • An Sonn- und Feiertagen sowie unmittelbar vor und während Wettbewerben findet grundsätzlich kein Coaching statt – Samstage nur auf Anfrage.

 

Jahresplanung & Veröffentlichung

  • Die Termine für das Folgejahr werden in der Regel Anfang Dezember unter www.gemeinder-coaching.de/termine veröffentlicht und sind ausschließlich online über die Website buchbar.
  • Zum Saisonstart sind bereits rund 80 % der Termine online sichtbar. Weitere Tage und Zeitfenster werden bei entsprechender Auslastung ergänzt.
  • Meine Coaching-Jahresplanung ist fest auf die jeweiligen Schießstände abgestimmt und mit deren Event-Kalendern sowie Feiertagen koordiniert. Da ich wochenweise an unterschiedlichen Standorten in ganz Deutschland tätig bin, lassen sich spontane Standortwechsel in der Regel nicht realisieren.

 

Terminwünsche frühzeitig mitteilen

  • Konkrete Wunschtermine oder -zeitfenster für das Folgejahr können Sie mir gerne bereits im November mitteilen.
  • Frühzeitige Hinweise – ob für Einzel- oder Gruppencoachings – erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass diese in die Saisonplanung einfließen können.

 

Nachfrage & Vorlaufzeit

  • Besonders die Termine im Frühjahr sowie in der Hauptsaison (Mitte April bis August) sind erfahrungsgemäß frühzeitig stark gebucht.
  • Für konkrete Wunschdaten empfiehlt sich eine Planung mit etwa 4–6 Wochen Vorlauf – zu Saisonbeginn oft deutlich früher.

 

Terminübersicht & Buchung

  • Alle verfügbaren Termine sowie die aktuelle Buchungslage sehen Sie jederzeit in der Schießstand- und Terminübersicht.
  • Die Buchung erfolgt ausschließlich online über die Website.

 

 

Ich will in 2 Tagen intensiv ins Flintenschießen einsteigen – was soll ich buchen?

 

Für einen kompakten Einstieg ist folgende Variante sinnvoll:

 

Empfehlung

  • Tag 1: eine Einheit mit ca. 2–2,5 Stunden
  • Übernachtung
  • Tag 2: eine weitere Einheit mit ca. 2–2,5 Stunden

 

Das ist erfahrungsgemäß intensiv genug, ohne dass Konzentration und Aufnahmefähigkeit stark nachlassen. Mehr Einheiten in sehr kurzer Zeit bringen meist keinen zusätzlichen Nutzen – am zweiten Tag ist die mentale Aufnahmefähigkeit häufig bereits deutlich reduziert.

 

Nachhaltiger Ansatz (empfohlen)

Deutlich effektiver ist es, mehrere Coachings über die Saison zu verteilen:

  • 2–3 Termine
  • Jeweils ca. 6–8 Wochen Abstand
  • Dazwischen selbstständig 1–2 Mal trainieren

 

So kann sich das Gelernte festigen und beim nächsten Termin gezielt weiterentwickelt werden.

 

Kurz intensiv ist möglich – verteilt über Zeit meist deutlich nachhaltiger.

 

 

Kann mein Sohn oder meine Tochter am Coaching teilnehmen?

 

  • Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist die Teilnahme in Begleitung eines Erziehungsberechtigten möglich.
  • Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr ist die Teilnahme ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten möglich – mit schriftlicher Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.
  • Der Personalausweis des/der Minderjährigen ist zum Altersnachweis vorzuzeigen.

 

 

Wenn ich allein buche, wird mein Termin mit anderen Teilnehmern ergänzt?

  • Nein – es gibt grundsätzlich keine gemischten Gruppen. Sie buchen entweder für sich allein oder für ein Gruppencoaching mit selbst ausgewählten Teilnehmern.
  • In seltenen Fällen werden gemischte Gruppen angeboten – dies ist dann ausdrücklich ausgeschrieben.

 

 

Mit welcher Erwartung sollte ich in ein Coaching gehen?

 

Kommen Sie bitte nicht mit der Erwartung, nach einem Termin "Flintenschießen zu können". Ein Coaching startet einen Lernprozess – es ersetzt ihn nicht.

 

Hilfreiche Haltung

  • Lernen wollen statt beweisen wollen
  • Fehler als Information verstehen
  • Fokus auf Ablauf statt Treffer

 

Typische Zielsetzungen

  • Sichere Grundlagen aufbauen
  • Anschlag überprüfen und stabilisieren
  • Fehler erkennen und korrigieren
  • Jagdliche Ziele trainieren
  • Sportliche Ziele trainieren / Doubletten üben
  • Wettkampfvorbereitung

 

Wenn noch kein Ziel vorhanden ist, definieren wir es gemeinsam zu Beginn.

 

 

Ich glaube, ich werde zu Beginn des Coachings ziemlich nervös sein – wie gehe ich damit um und kann ich mich vorbereiten?

 

Ein gewisses Lampenfieber vor dem ersten Coaching ist völlig normal. Die Anspannung verschwindet erfahrungsgemäß meist schon nach kurzer Zeit, sobald man im Ablauf drin ist.

 

Was dabei wichtig ist

  • Neue Übungen dürfen am Anfang ausdrücklich auch schiefgehen – genau daraus entsteht der Lerneffekt
  • Fehler zeigen, woran wir arbeiten können – also völlig in Ordnung
  • Vergleichen Sie sich nicht mit anderen Teilnehmern – jeder hat unterschiedliche Schwierigkeiten

 

Treffer & Erwartung

Es geht nicht darum, "alles richtig zu machen" oder "alles zu treffen". Treffer sind das Ergebnis eines sauberen Ablaufs – nicht dessen Voraussetzung. Im Coaching wird daher nichts bewertet, sondern gezielt nach den Stellschrauben gesucht, die die größte und nachhaltigste Verbesserung ermöglichen. Versuchen Sie deshalb nicht, Fehler zu vermeiden oder sich darüber zu ärgern.

 

Vorbereitung

Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig. Am hilfreichsten ist es, ruhig und ungestresst anzukommen, Zeit mitzubringen und bereit zu sein, Dinge auszuprobieren.

 


Download
Dornsberg
Allgemeine Hinweise rund ums Coaching
2026-02_#GMNDR_Hinweise_Dornsberg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 101.5 KB
Download
Sonstige Schießstände
Allgemeine Hinweise rund ums Coaching
2026-02_#GMNDR_Hinweise_Allgemein.pdf
Adobe Acrobat Dokument 103.3 KB


Buchung & Organisation

 

Wie buche ich ein Coaching?

 

Die Buchung von Schießstand-Terminen erfolgt ausschließlich online über die Website.

  • Unter „Termine | Buchung“ den gewünschten Schießstand auswählen
  • Nach unten zum Bereich Coaching scrollen
  • Wunschtermin auswählen und in den Warenkorb legen
  • Ggf. „Weiter einkaufen“ und weitere Termine oder Leihflinte hinzufügen
  • „Zur Kasse“ gehen
  • Ggf. vorhandenen Gutschein-Code eingeben und unbedingt auf „EINLÖSEN“ klicken
  • Bezahlung „Bei Lieferung“ auswählen
  • Buchung abschließen

 

Mit Ihrer Buchung stimmen Sie meinen AGB & Stornoregeln zu.

 

Privatkunden-Termine

Bei allen auf der Website aufgeführten Terminen handelt es sich um Termine für Privatkunden, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben (Bezahlung vor Ort gegen Quittung, keine Rechnungsstellung).

 

Terminreservierung vorab

Falls Sie sich bezüglich eines Termins noch abstimmen müssen, kann ein Termin unverbindlich für ein paar Tage reserviert werden. Die verbindliche Online-Buchung kann anschließend in Ruhe erfolgen.

 

Kontaktaufnahme

Telefonisch, per WhatsApp oder E-Mail:

  • Für Firmen-/Business-Coachings (Terminvereinbarung mit Rechnungsstellung)
  • Für unverbindliche Terminreservierungen
  • Falls kein passender Termin auf der Website verfügbar ist

 

 

Wann ist ein Fahrzeug zum Befahren des Jagdparcours Dornsberg empfehlenswert bzw. erforderlich?

 

Eine Mule kann den Aufenthalt am Dornsberg deutlich entspannter machen.

  • Verkürzte Laufwege
  • Reduzierte Warte- und Suchzeiten
  • Bequeme Erreichbarkeit weiter entfernter Stände auf dem riesigen Gelände

 

An stark frequentierten Tagen kann es erforderlich sein, mehrere Stände anzufahren, um eine Trainingsmöglichkeit zu finden – zu Fuß praktisch kaum möglich. Such- und Wartezeiten reduzieren dabei die effektive Coachingzeit.

 

Erforderlich

  • Samstag

 

Empfehlenswert

  • Andere stark frequentierte Zeiten (z. B. Freitagnachmittag, Ferien, Urlaubszeit)

 

Besonders sinnvoll

  • Erfahrene Parcoursschützen, die viele Stände durchschießen wollen
  • Gruppen mit Ausrüstung/Gepäck

 

Buchung

Ausschließlich online und gegen Vorkasse direkt über die Dornsberg-Website: www.dornsberg-schuetzen.de/mulen-reservierung. Eine frühzeitige Reservierung wird dringend empfohlen, da die Verfügbarkeit begrenzt ist.

 

Selbstbuchung durch Kunden

Aus organisatorischen Gründen kann die Buchung nicht mehr über Gemeinder Coaching erfolgen, sondern ausschließlich durch den Kunden selbst online über die Dornsberg-Website. Vielen Dank fürs Verständnis.

 

 

Wie finde ich zu den jeweiligen Schießständen?

 

Amerdingen – Wurfscheibenclub Amerdingen

Sternbach 3, 86735 Amerdingen
Google Maps öffnen

 

Dornsberg – Jagdparcours Dornsberg

Oberer Dornsberg / Oberdornsberg, 78253 Eigeltingen
Google Maps öffnen

 

Coesfeld – Kreisjägerschaft Coesfeld e.V.

Flamschen 64, 48653 Coesfeld
Google Maps öffnen

 

Hattenhofen – Jagdparcours Oberbayern

Ostermoos 1, 82285 Hattenhofen
Google Maps öffnen

 

Sörnewitz / Cavertitz – Schießplatz Lichteberg

Lichteberg 1, 04758 Cavertitz
Google Maps öffnen

 

Hinweis

Bitte planen Sie ca. 15 Minuten mehr ein als im Navigationssystem angegeben, um stressfrei, entspannt und pünktlich beim Coaching zu erscheinen.

 

 

Gibt es während der Pause Verpflegung vor Ort oder in der Nähe?

 

Kurz gesagt: Dornsberg ja – auf den übrigen Schießständen während des Coachingbetriebs grundsätzlich nein.

 

Dornsberg

  • Das Dornsberg-Restaurant hat ganztägig geöffnet und bietet eine vielfältige Auswahl an frisch zubereiteten Speisen.
  • Auch bei höherem Besucheraufkommen ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet, sodass die Schützen nach der Mittagspause von 12:30–13:30 Uhr (Schießruhe) pünktlich wieder auf dem Parcours starten können.
  • Bei schönem Wetter steht zusätzlich die große Außenterrasse zur Verfügung.

 

Sonstige Schießstände

  • Amerdingen: Während der Mittagszeit (12:00–13:00 Uhr) besteht Schießruhe. Ein Dorfladen im Ort (ca. 3 Minuten Fahrtzeit) hat in der Regel bis 12:30 Uhr geöffnet.
  • Weitere Standorte: Während des Coachingbetriebs steht üblicherweise keine Verpflegung direkt am Stand oder in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
  • Gelegentliche Bewirtung kann im Rahmen von Veranstaltungen oder Wettkämpfen angeboten werden, ist jedoch nicht Bestandteil des regulären Coachingbetriebs.

 

Empfehlung

Bitte planen Sie Ihre Verpflegung grundsätzlich selbst ein und bringen Sie bei Bedarf eigene Speisen und Getränke mit.

 

 

Wann bin ich versichert – und was passiert ohne eigenen Versicherungsschutz?

 

Wenn kein eigener Versicherungsschutz besteht (kein Jagdschein, keine Versicherung als Sportschütze und kein Versicherungsschutz über eine Jagdschule während der Jagdscheinausbildung), muss vor Beginn des Coachings eine Tagesversicherung abgeschlossen werden.

 

Hinweis zum Coaching

 

Für meine Tätigkeit besteht eine Berufshaftpflichtversicherung (Allianz Versicherungs-AG, Geltungsbereich Deutschland und Österreich). Diese ersetzt jedoch keinen persönlichen Versicherungsschutz des Teilnehmers, sondern deckt ausschließlich meine Tätigkeit als Coach ab.

 

 

Kann ich einen gebuchten Termin absagen oder verschieben?

 

Ein fest gebuchter Termin wird exklusiv für Sie freigehalten und kann kurzfristig in der Regel nicht neu vergeben werden. Deshalb gelten für Absagen und Umbuchungen verbindliche Stornoregeln.

 

Rücktrittsrecht

 

Die konkreten Regelungen finden Sie in den AGB & Stornoregeln. Mit der Buchung stimmen Sie diesen zu.

 

Mir ist bewusst, dass kurzfristige Änderungen oft aus nachvollziehbaren Gründen entstehen (z. B. Krankheit). Da der Termin exklusiv für Sie reserviert ist und kurzfristig nicht neu vergeben werden kann, muss er jedoch gemäß den Stornoregeln berechnet werden.

 

Tipp: unverbindliche Terminreservierung

 

Wenn Sie sich bezüglich eines Termins noch unsicher sind, nutzen Sie bitte die Möglichkeit einer unverbindlichen Reservierung, statt direkt verbindlich zu buchen.

 

 

Ich möchte vor oder nach dem Coaching übernachten – gibt es Empfehlungen?

 

Gerne erhalten Sie Empfehlungen für passende Unterkünfte in der Nähe des jeweiligen Schießstands. Kontaktieren Sie mich dazu einfach telefonisch, per WhatsApp oder per E-Mail.

 



Kosten & Bezahlung

 

Wie berechnen sich die Coachingkosten, wie wird abgerechnet und welche Bezahlarten gibt es?

 

  • Die Kosten richten sich ausschließlich nach der tatsächlich in Anspruch genommenen Coachingzeit und werden erst nach Abschluss des Coachings berechnet. Deshalb gibt es keine Vorauskasse.
  • Die bei den Terminen auf der Website angegebenen Preise sind Gesamtpreise pro gebuchter Zeiteinheit und nicht als Preis pro Person zu verstehen.

 

Berechnung

  • Abrechnungseinheit: 15 Minuten (0,25 h)
  • Gesamtkosten = Coachingzeit x Stundensatz
  • Bestätigte Preisvorteile bei der Buchung werden entsprechend angerechnet
  • Bei mehreren Teilnehmern wird der angegebene Gesamtpreis der jeweiligen Zeiteinheit durch die Teilnehmerzahl geteilt

 

Privatkunden – Bezahlung direkt nach dem Termin vor Ort

  • Barzahlung
  • Online-Überweisung (z. B. Banking-App)
  • PayPal "Waren & Dienstleistungen" (anfallende Gebühren trägt der Verbraucher)

 

Eine Rechnungsstellung an Privatpersonen ist nicht möglich. Wird nachträglich eine Rechnung an ein Unternehmen benötigt, erfolgt die Abrechnung automatisch zum Gewerbestundensatz (Details für Gewerbekunden).

 

Gewerbliche Kunden

  • Abrechnung per Rechnung nach dem Termin (Gewerbestundensatz)

 

Alle auf der Website genannten Preise gelten – sofern nicht anders ausgewiesen – für Privatkunden.

 

 

Welche zusätzlichen Kosten fallen über das Coaching hinaus an?

 

Neben dem Coaching entstehen weitere Kosten, die je nach Schießstand variieren und direkt vor Ort mit dem jeweiligen Schießstand abgerechnet werden.

 

Standgebühr

  • Amerdingen: 25 € pro Coachingeinheit (nur Barzahlung)
  • Dornsberg: 30 € pro Person / Tag (Kartenzahlung möglich)
  • Sörnewitz: 12,50 € pro Person / Tag (nur Barzahlung)

 

Wurfscheiben

  • Abrechnung nach Verbrauch im Anschluss an das Coaching (Preisänderungen durch den Schießstand vorbehalten)
  • Amerdingen: 0,40 € / Scheibe (nur Barzahlung)
  • Coesfeld: 0,35–0,45 € / Scheibe je nach Verbandszugehörigkeit (Kartenzahlung möglich)
  • Dornsberg: 0,36 € (Mitglieder) | 0,48 € (Nichtmitglieder) (Kartenzahlung möglich)
  • Hattenhofen: 0,50 € / Scheibe (Kartenzahlung möglich)
  • Sörnewitz: 0,42 € / Scheibe (nur Barzahlung)

 

Munition

  • Siehe FAQ „Munition“

 

Mule (Dornsberg)

 

Alle genannten Kosten sind nicht Bestandteil der Coachinggebühr.

 

 

Kann ich mit Karte bezahlen?

 

Coaching

Eine Bezahlung des Coachings mit Karte ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

  • Barzahlung
  • Online-Überweisung vor Ort
  • PayPal "Waren & Dienstleistungen" (anfallende Gebühren trägt der Zahlende)

 

Schießstand

Für sonstige anfallende Kosten (z. B. Standgebühr, Wurfscheiben, Munition, ggf. Mule) gelten je nach Standort unterschiedliche Zahlungsarten:

  • Kartenzahlung möglich: Coesfeld, Dornsberg, Hattenhofen
  • Nur Barzahlung: Amerdingen, Sörnewitz

 



Munition & Verbrauch

 

Welche Munition ist erlaubt? Kann ich Munition vor Ort kaufen oder eigene mitbringen?

 

Munition

  • Stahlschrot (Weicheisen): Dornsberg, Hattenhofen, Amerdingen
  • Bleischrot: Sörnewitz, Coesfeld
  • Eigene Munition ist auf allen genannten Ständen zulässig (max. 2,54 mm / 28 g gemäß Standvorgaben)
  • Empfohlene Munition auf dem Jagdparcours: 2,41 oder 2,54 mm (Trap Nr. 7 1/2 oder Nr. 7)

 

Munitionserwerb (gegen Vorlage einer Erwerbsberechtigung)

  • Ohne Voranmeldung (Kartenzahlung möglich): Dornsberg, Hattenhofen
  • Mit Voranmeldung (nur Barzahlung): Amerdingen, Sörnewitz
  • Kein Verkauf vor Ort: Coesfeld
  • Kaliber 20: auf dem Dornsberg in der Regel verfügbar (Verfügbarkeit bitte direkt vorab beim Schießstand erfragen)
  • Kaliber 16: grundsätzlich nicht verfügbar

 

Die Preise für Munition auf den Schießständen bewegen sich in der Regel im marktüblichen Rahmen. Weitere Details bitte direkt vor Ort erfragen.

 

 

Mit welchem Wurfscheiben- und Munitionsverbrauch kann ich rechnen?

 

In einem Coaching werden – verglichen mit einem Schießstandbesuch ohne Coaching – deutlich weniger Schüsse abgegeben. Im Fokus steht die Qualität der Abläufe, nicht die reine Anzahl der abgegebenen Schüsse.

 

Richtwerte pro Person (abhängig von Gruppengröße, Vorkenntnissen und Trainingsdynamik)

  • Einsteiger: ca. 50–100 Schuss
  • Fortgeschrittene: ca. 100–150 Schuss

 

Hinweis: Die tatsächliche Schusszahl kann je nach Trainingsfokus und Gruppenkonstellation deutlich variieren.

 

Wurfscheiben sollten in etwa in gleicher Menge eingeplant werden. Abgerechnet wird grundsätzlich nach tatsächlichem Verbrauch.

 



Ausrüstung & Flinte

 

Was sollte ich zum Coaching mitbringen?

 

Empfohlen

  • Stabile, geschlossene Schuhe
  • Wetterangepasste Kleidung
  • Schießweste oder Jacke mit ausreichender Bewegungsfreiheit (ggf. die Jacke, die Sie zum Jagen mit der Flinte nutzen wollen)
  • Tasche oder Rucksack für Munition und Zubehör

 

Zwingend erforderlich auf jedem Schießstand

Vorgeschrieben per DJV-Schießstandordnung sind:

  • Gehörschutz
  • Schutzbrille
  • Kopfbedeckung (z. B. Cap mit Schirm oder Jagdhut)

 

Flinte

  • Falls Sie keine eigene Flinte besitzen und eine Leihflinte benötigen, buchen Sie diese bitte direkt zusammen mit Ihrem Termin.
  • Besitzen Sie mehrere Flinten und möchten prüfen lassen, welche Ihnen am besten liegt oder ob Anpassungen sinnvoll wären, bringen Sie sie gern mit – auch wenn Sie später nur mit einer davon trainieren.

 

 

Meine Flinte hat keinen Stahlschrotbeschuss – kann ich trotzdem schießen?

 

  • Ja. Einwandfrei funktionsfähige Flinten im Kaliber 12 oder 20 ohne Stahlschrotbeschuss können mit normal geladener Weicheisen-Schießstandmunition (Schrot < 2,6 mm, Vorlage max. 28 g, Gasdruck < 1.000 bar) problemlos verwendet werden.
  • Für Kaliber 16 ist am Dornsberg keine passende Munition verfügbar.

 

Details siehe Datenblatt des Beschussamts Ulm: Stahlschrot Kaliber 12 (PDF)

 

 

Welche Chokes soll ich auf dem Jagdparcours verwenden?

  • Lauf unten: 1/4 – Lauf oben: 1/2 (Empfehlung)
  • 1/4 – 3/4 oder 1/2 – 3/4 ebenfalls in Ordnung
  • Ein Chokewechsel während des Coachings ist weder vorgesehen noch notwendig – unabhängig von den Schussentfernungen

 

Und was ist mit Stahlschrot bei 1/2 oder 3/4 Choke?

  • Bei Standard-Schießstandmunition (Stahl Ø ≤ 3,25 mm, 740 bar) bestehen laut Beschussamt Ulm keine Einschränkungen bei der Choke-Verengung
  • Auch Chokes enger als 1/2 sind zulässig
  • Details siehe Datenblatt des Beschussamts Ulm: Stahlschrot Kaliber 12 – Beschussamt Ulm (PDF)

 



Sonstige Fragen

 

Ja, selbstverständlich! Vielleicht reicht es im ersten Anlauf nicht gleich für den Weltmeistertitel, aber generell ist es möglich, schon sehr bald auf einem ganz passablen Niveau Flinte zu schießen – unabhängig von Alter und Vorkenntnissen.

 

Entdecken Sie den Spaß am Flintenschießen

  • Motivation ist die wichtigste Voraussetzung
  • Mit den richtigen Grundlagen verbessert sich die Trefferquote schnell spürbar
  • Sicherheit und Spaß kommen dann von selbst

 

 

Solange keine Gefährdung für die Teilnehmer besteht, findet das Training grundsätzlich bei jedem Wetter statt.

 

Bei Bedingungen mit Gefahr für Leib und Leben (z. B. Gewitter oder Sturm) wird das Coaching vorübergehend pausiert.

 

Bitte orientieren Sie sich bei der Wahl Ihrer Ausrüstung und Bekleidung an der aktuellen Wettervorhersage.

 

 

Grundsätzlich ja – Begleitpersonen sind willkommen.

 

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass es sich dabei nicht um erfahrene Schützen handeln sollte, die das Coaching ausschließlich beobachten möchten, ohne selbst teilzunehmen. Zusätzliche Beobachter führen erfahrungsgemäß zu Ablenkung und stören den Trainingsablauf.

 

 

Hunde sind grundsätzlich willkommen. Sofern Sie und andere Teilnehmer während des Trainings nicht durch Ihren vierbeinigen Begleiter abgelenkt werden, darf er Sie gerne auch mit zum Stand begleiten.

 

Training mit Jagdhund

Auf Wunsch können auch Situationen simuliert werden, in denen die Standruhe Ihres Jagdhundes trainiert wird.

 

Dornsberg

Dort stehen frei zugängliche Zwingerboxen zur Verfügung.